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Was tun wir, wenn
wir denken? Aufgrund
der traditionellen 'Kopflastigkeit' der kognitiven Psychologie wurde diese
Frage bislang meist philosophisch interpretiert und auf die Natur des Denkens
bezogen. Im Rahmen meiner Dissertation versuche ich derzeit, die alte Frage
mit einer anderen, pragmatischen Betonung neu zu stellen: Was tun wir,
wenn wir denken?
Konkret interessiere
ich mich dafür, wie interaktive Ressourcen z.B. Papier
und Bleistift, aber auch bereits die Fähigkeit, auf Gegenstände
zu zeigen oder zu verschieben unsere Problemlöseprozesse formen
und bestimmen. Neben theoretisch-grundlagenwissenschaftlichen Implikationen
haben die Wechselwirkungen zwischen Mensch, Werkzeug und Umwelt auch zahlreiche
Anwendungsaspekte: Wie beeinflusst etwa
Ihre aktuelle Soft- und Hardwarekonfiguration Ihre Wahrnehmung der auf dieser
Seite enthaltenen Informationen?
Einige Aspekte
dieses zugleich fesselnden und schwer fassbaren Themenkreises habe ich versucht,
in einigen Vorträgen anzusprechen:
Hinweis: Die folgende Liste wurde lange nicht aktualisiert. Bitte setzen Sie sich
mit mir in Verbindung, wenn Sie aktuellere Informationen wünschen.
Die Research
Group on Human Computer Interaction
der Cardiff University stellt ein ideales Umfeld für die Beantwortung
solcher Fragen dar. (Unsere Projektinhalte werden bald im Internet zugänglich
sein bitte gedulden Sie sich noch ein wenig.)
Vor meiner Konvertierung
zum professionellen "Problemlöser" habe ich mich (in Freiburg
und Princeton) für logisches Schliessen und die psychologischen Aspekte
schlussfolgernden Denkens interessiert. Ausserdem bin ich seit ein paar Jahren
freiberuflich als Computerjournalist tätig. Einzelheiten hierüber
entnehmen Sie bitte meiner Publikationsliste
oder meinem Lebenslauf.
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